Termine

Die kommenden BEAK-Treffen für 2026:

  • Donnerstag, 21.05.2026
  • Dienstag, 30.06.2026
  • Donnerstag, 24.09.2026
  • Donnerstag, 26.11.2026

Änderungen vorbehalten

Was ist der BEAK?

Grundlagen unserer Arbeit

Der Bezirkselternausschuss (BEAK) arbeitet auf Grundlage des Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege (Kindertagesförderungsgesetz – KitaFöG) in der jeweils gültigen Fassung.

Die Mitglieder des BEAK sind vorallem die gewählten Elternvertreter:innen der Kindertagesstätten und sonstiger Einrichtungen der Kindertagespflege im BEAK Marzahn-Hellersdorf. An den öffentlichen Sitzungen des BEAK können auch andere Interessierte regelmäßig teilnehmen, allerdings ohne Stimmrecht.

Der BEAK wählt regelmäßig einen Vorstand, zu dessen Aufgaben u.a. die Vorbereitung und Organisation der öffentlichen Sitzungen gehört. Zudem entsendet der BEAK Delegierte / Vertreter:innen in die verschiedenen Gremien.

Die Arbeit des BEAK ist überparteilich, die Mitglieder arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.

1. Vollversammlung am 26.03.2024 mit Wahl des Vorstands

Einladung und Aufruf!

Um den BEAK-Vorstand zu bilden, müssen in jeder Kita eine
Elternvertreter*in und eine stellvertreter*in gewählt werden. Diese
können sich dann am 26.03. in den BEAK-Vorstand wählen lassen.
Zur Teilnahme an der Vollversammlung zur Wahl in den BEAK-Vorstand melden sich die gewählten Elternvertreter*innen bitte bis zum 15.03.2024 per Mail an Jana.Kuenzel@ba-mh.berlin.de.

Was war nochmal der BezirKselternausschuss Kita (BEAK)?

  • Gesetzliches Gremium zur Interessenvertretung von Eltern und Kita-Kindern
  • Austausch von Elternvertreterinnen aller Kitas zu gemeinsamen Erfahrungen, Herausforderungen und Möglichleiten
  • StärKung der Elternbeteiligung Was ist zutun?
  • In jeder Kita wählen die Eltern jeweils eine Elternvertreter*in und einen Stellvertreter*in
  • Die gewählten EV versammeln sich am 26.03.2024 im Rathaussaal Marzahn am Alice-Salomon-Platz und wählen den BEAK Vorstand.

Stellungnahme des BEAK Marzahn-Hellersdorf zur Erhöhung der möglichen Schließtage in Berliner Kitas

Ein Jahr später bestätigt sich die Kritik: Mehr Schließtage setzen
Familien zusätzlich unter Druck

Berlin, 23.03.2026

Ein Jahr nach den deutlichen Einwänden1 des Bezirkselternausschuss Kita Marzahn-Hellersdorf (BEAK MaHe) gegen die damals geplante Erhöhung der Schließtage bestätigen sich die Befürchtungen: Die seit dem 01.01.2026 geltende Ausweitung auf bis zu 27 mögliche Schließtage setzt Familien zusätzlich unter Druck. Aus verschiedenen Kitas erreichen den BEAK MaHe Hinweise, dass Träger oder Leitungen die neue Regelung zum Anlass nehmen, bestehende Planungen auszuweiten oder zusätzliche Schließtage für das laufende Jahr vorzusehen.

Für viele Familien entstehen dadurch neue Belastungen bei Betreuung, Arbeit und Alltagsplanung. „Gerade bei Schließzeiten sind Eltern auf verlässliche und frühzeitige Planung angewiesen“, betont Wencke Fröhlich, stellvertretende Vorsitzende des BEAK MaHe. „Werden solche Zeiten nachträglich verändert, geraten Urlaubsplanungen ins Wanken, Betreuungsfragen müssen neu organisiert werden und der ohnehin dichte Familienalltag wird zusätzlich belastet.“

Der BEAK MaHe hatte bereits im Februar 2025 deutlich gemacht, dass eine Erhöhung der Schließtage aus seiner Sicht der falsche Weg ist. Schon damals war absehbar, dass zusätzliche Schließtage nicht die strukturellen Probleme der Kindertagesbetreuung lösen würden, sondern den Druck an Familien weitergeben. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, Eltern ohne tragfähiges privates Netzwerk und Familien, deren Alltag ohnehin nur mit viel Organisation funktioniert.

„Familien brauchen Verlässlichkeit und planbare Betreuung – keine nachträglichen Änderungen, die ihren Alltag zusätzlich belasten“, erklärt Tom Kalányos, stellvertretender Vorsitzender des BEAK MaHe. „Die Möglichkeit von bis zu 27 Schließtagen darf nicht dazu führen, dass sich diese Höchstzahl nach und nach als übliches Maß etabliert.“

Auch den politischen Verweis auf Ersatzbetreuung sieht der BEAK MaHe weiterhin sehr kritisch. Kinder werden in der Kindertagesbetreuung nicht ohne Grund eingewöhnt; Übergänge werden bewusst vorbereitet, über längere Zeit begleitet und durch Kennenlernen gestaltet. Umso fragwürdiger ist es, wenn bei Schließtagen erwartet wird, dass Kinder kurzfristig in einer fremden Kita, in einer unbekannten Gruppe und bei Personal betreut werden, das ihnen nicht vertraut ist. Gerade für jüngere Kinder und für Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf ist das häufig keine zumutbare Lösung und mit dem Gedanken des Kindeswohls nur schwer vereinbar. Was auf dem Papier als Ersatzbetreuung erscheint, ist für viele Familien deshalb keine tragfähige Lösung. Würden darüber hinaus alle Familien die ihnen zugesagte Ersatzbetreuung tatsächlich einfordern, würde sich sehr schnell zeigen, wie belastbar dieses System in der Praxis überhaupt ist.

„Ersatzbetreuung ist nur dann ein tragfähiger Ausgleich, wenn sie sich am Kindeswohl orientiert und im Alltag wirklich funktioniert“, so Nadine Matusch, Vorsitzende des BEAK MaHe. „Sie muss verlässlich, erreichbar, kindgerecht organisiert und für Familien tatsächlich nutzbar sein. Dazu gehört zwingend, dass Kinder von vertrautem pädagogischen Personal aus ihrer eigenen Kita in die Ersatzbetreuung begleitet werden.“

Für den BEAK MaHe bleibt deshalb klar: Familien brauchen eine Betreuung, auf die sie sich verlassen können. Statt zusätzliche Schließtage zur Normalität werden zu lassen, braucht es eine politische Perspektive, die die Belastung für Kinder und Eltern wieder verringert.

Der BEAK MaHe fordert daher:

  • dass die 27 möglichen Schließtage nicht pauschal ausgeschöpft oder schleichend zum Regelfall werden,
  • dass die Zahl der möglichen Schließtage perspektivisch deutlich reduziert wird – aus Sicht des BEAK MaHe bestenfalls auf unter 20 Tage,
  • dass Personalbemessung und Finanzierung in der Kindertagesbetreuung so ausgestaltet werden, dass Schließtage, abgesehen von einzelnen pädagogisch begründeten Team- und Fortbildungstagen, strukturell nicht notwendig sind,
  • dass bereits abgestimmte Schließzeiten nicht nachträglich ohne triftige Gründe, transparente Begründung und Beteiligung der Elternvertretungen ausgeweitet werden,
  • dass die Senatsverwaltung berlinweit eine verlässliche und tatsächlich zugängliche Ersatzbetreuung für alle Kinder sicherstellt,
  • dass der unbestimmte Begriff der „angemessenen Ersatzbetreuung“ endlich verbindlich konkretisiert wird,
  • dass eine Betreuung nicht als angemessen gelten kann, wenn Kinder ohne vertraute Bezugspersonen in eine fremde Einrichtung, unbekannte Gruppe und zu ihnen nicht vertrautes Personal wechseln sollen,
  • und dass Eltern frühzeitig, verbindlich und transparent darüber informiert werden, wie Ersatzbetreuung im konkreten Fall organisiert wird.

Kinderbetreuung muss sich an den realen Bedürfnissen von Kindern und Familien orientieren. Eine bloß formale Verfügbarkeit von Betreuung reicht nicht aus, wenn sie im Alltag nicht funktioniert.

Bezirkselternausschuss Marzahn-Hellersdorf

  1. Frühere Pressemitteilungen und Stellungnahmen des BEAK Marzahn-Hellersdorf zu diesem Thema finden sich auf der Webseite unter:  https://www.beak-mh.de/blog/aktuelles/ ↩︎

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Stellungnahme des Landeselternausschusses Kita (LEAK) Berlin zum Kitastreik

Der Landeselternausschuss Kita (LEAK) Berlin hat heute (30.01.2026) eine Stellungnahme zur Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) vom 27.01.26 veröffentlicht.

🤝 Wir schließen uns an und fordern:

  1. Eine spürbare Verbesserung im Kita-Alltag
    Trotz politischer Debatten und Ankündigungen hat sich die Situation in Berliner Kitas aus Elternsicht seit Jahren kaum verbessert: Personalmangel, hohe Krankenstände und reduzierte Betreuungszeiten prägen weiterhin den Alltag – unabhängig von Streiks.
  2. Verlässlichkeit als Versprechen
    Verlässlichkeit ist für Familien keine abstrakte Zusage, sondern eine Alltagserfahrung – und genau diese fehlt vielen Eltern seit Langem. Kinder, Eltern und Fachkräfte erleben dauerhaft Unsicherheit statt Stabilität.
  3. Strukturelle Lösungen besonders im Ü3-Bereich
    Verbesserungen beim Personalschlüssel im U3-Bereich greifen kaum, solange Stellen unbesetzt bleiben. Für Kinder über 3 Jahre sind bislang gar keine vergleichbaren Verbesserungen vorgesehen – die Belastung bleibt bestehen.

BEAK-Treffen 08.10.2024

Mit einem Klick auf das Handout →
ladet ihr es als PDF herunter. 🙂

Klicken zum Download von:



Bitte bedenkt…

auch wir sind „nur“ Eltern(vertreter) und haben hier alle Informationen zusammen getragen, die wir im Laufe unserer Elternarbeit gesammelt haben. Die Informationen zu „Schließzeiten“ sind in engem Austausch mit dem Kita-Controlling entstanden.

Ihr steht gerade in der Auseinandersetzung mit eurer Kita-Leitung?

Gerne könnt ihr das erarbeitete Papier nutzen, um in das Gespräch zu gehen, Argumente zur Hand zu haben und euch sicherer in euren Forderungen zu fühlen.

Und wenn ihr nicht weiter kommt?

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Vollversammlung 20.06.2024

Unser erstes, selbst organisiertes BEAK-Treffen – für uns ein großer Erfolg. Wir danken unseren drei Gästen, die es inhaltlich gefüllt haben und viel Input boten: Norman Heise, Anke Ulbricht und Babette Becher.

In Kürze findet ihr hier auch das Protokoll samt Präsentationen.

Unser nächstes BEAK-Treffen findet am 08.10.2024 statt.

Der Landeselternausschuss Kita (LEAK) Berlin distanziert sich von den aktuellen ver.di-Streiks

Berlin, den 4. Juni 2024 – Der Landeselternausschuss Kita (LEAK) Berlin, der die Interessen der Eltern der Berliner Kitakinder vertritt, distanziert sich klar von den derzeitigen Streiks der Gewerkschaft ver.di.

Es ist für uns unverständlich, dass die Eltern und Kinder in Berlin nach den harten Corona-Jahren und den Tarifstreiks Ende 2023 erneut die Leidtragenden sein sollen. In diesem Streik werden genau jene Familien mehr belastet, die bereits die aktuellen Herausforderungen durch gekürzte Öffnungszeiten, Kitaschließungen oder fehlendem pädagogischen Fachpersonal kompensieren müssen.

Viele Eltern haben nicht die Möglichkeit, binnen einer Woche eine alternative Betreuung für ihre Kinder zu organisieren. Urlaubstage sind vielfach schon aufgrund der Schließzeiten und anderer Reduzierungen verplant. Besonders betroffen sind dabei die vielen Alleinerziehenden in unserer Stadt. Noch schwieriger gestaltet es sich, wenn es Geschwisterkinder in den Schulen gibt, die ebenfalls von Streiks an anderen Tagen betroffen sind. Diese Gesamtsituation erhöht den Druck in den Familien, auf die Politik aber in keiner Weise. Manche sind aufgrund der Zerrissenheit von beruflicher Verantwortung und Kinderbetreuung existenziell bedroht. Die Bemühungen, die vertrauensvollen Beziehungen zwischen Eltern und dem Fachpersonal nach den zurückliegenden Jahren wieder aufzubauen bzw. zu stärken, werden wiederholt gestört.

Nach den Angaben der Kita-Eigenbetriebe von Berlin betreuen diese etwa ein Viertel der Berliner Kitakinder. Es ist gesellschaftlich nicht fair, die Last der Streikmaßnahmen auf diesem Viertel der Kinder und Eltern abzuladen, die bei den landeseigenen Betrieben in der Betreuung sind. Positive und zeitnahe Auswirkungen auf die Betreuungsbedingungen sind bei der aktuellen Haushaltslage und dem anhaltenden Personalmangel keinesfalls sicher. Streikmaßnahmen mit ungewissem Ausgang und einer einseitigen Belastung eines Teils der Elternschaft halten wir daher für unangemessen.

Als Landeselternausschuss Kita unterstützen wir die Forderungen des Berliner Kitabündnisses, wissen aber auch, dass diese unter anderem aufgrund der aktuellen Personalsituation nur langfristig umsetzbar sind. Zu den Forderungen gehören:

  1. Zeit für Kinder! Eine angemessene Ausstattung der Berliner Kitas mit Fachpersonal ist Voraussetzung für mehr Zuwendung und mehr Zeit für jedes Kind. Wir fordern daher die Umsetzung der Empfehlungen der Bertelsmann-Stiftung, um innerhalb der kommenden Legislaturperiode einen Betreuungsschlüssel für unter 3-jährige Kinder von aktuell 1:5 auf 1:3 und für über 3-jährige Kinder von 1:7,5 zu erreichen.
  2. Zeit für Dialog! Die vertrauensvolle Beziehung zwischen Eltern und Fachkräften ist ein Baustein für die erfolgreiche Bildungsbiografie jedes Kindes. Nach den wechselvollen Zeiten von Schließung, Teilöffnung oder Notbetrieb während der Corona-Pandemie gilt es, diese wieder zu stabilisieren. Dafür benötigen die Pädagog:innen im Kitaalltag entsprechende zusätzliche Ressourcen, um zeitlich angemessen und bedarfsorientiert den Dialog mit Familien führen zu können.
  3. Gute Kita-Plätze für Berlin! Der Bedarf an guten Kitaplätzen ist weiterhin hoch. Jedes Kind soll einen Kita-Platz gemäß Rechtsanspruch erhalten. Dabei ist das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern zu gewährleisten. Wir fordern eine dementsprechende Mittelausstattung des Landesprogramms „Auf die Kitas, fertig los!“, Sanierung der bestehenden Kitas zum Erhalt dieser Plätze und eine vorrangige Förderung des Platzausbaus in sozialen Brennpunktlagen.

In der vergangenen Woche hat der LEAK mit dem Berliner Kitabündnis eine Aktionswoche unter dem Motto „Berlin wird orange – Auf die Kleinen kommt es an“ durchgeführt, um auf die bestehenden Forderungen aufmerksam zu machen. 

Wir halten die von ver.di ergriffenen Maßnahmen für die falschen Mittel, denn wie oben ausgeführt, treffen diese im Besonderen die Familien selbst. Kurzfristige Streiks werden die Probleme nicht lösen. Es gilt, konsequent an den gemeinsamen Zielen weiterzuarbeiten, denn viele gute Initiativen wurden in den letzten Jahren bereits auf den Weg gebracht.

Wir appellieren daher an alle Beteiligten, verantwortungsvoll und im Sinne der Kinder und Eltern zu handeln. Nur durch weitere konstruktive Zusammenarbeit können wir langfristige Verbesserungen erreichen.

Informationen aus der Senatsverwaltung vom 17.01.2022

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie informiert in ihrer aktuellsten Elterninformation über die Einführung der SARS-CoV-2-Testpflicht in den Kitas.

52. Trägerinformation

Elterninformation zur Einführung der SARS-CoV-2-Testpflicht

Anleitung für den Lolli-Selbsttest

Bescheinigung über die Durchführung eines Selbsttest